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Geschichte

Heinrich Tessenow – Institut Hellerau e.V.
Gründungsgeschichte

Das Heinrich Tessenow-Institut wurde 1999 von der Heinrich Tessenow- Gesellschaft und dem Deutschen Werkbund gegründet. Zu einer Kooperation zwischen der Heinrich Tessenow-Gesellschaft und dem Deutschen Werkbund (DWB) kam es im Zusammenhang mit der Arbeit der Heinrich Tessenow-Stiftung als Gesellschafter in der gemeinnützigen Betreibergesellschaft, der Festspielhaus Hellerau GmbH, nachdem der DWB eine Geschäftsstelle in einem der bereits renovierten Pavillonhäuser auf dem Festspielhausgelände eingerichtet hatte.

Man erinnerte sich bei den ersten gemeinsam durchgefürten Veranstaltungen an sehr frühe gedankliche Verwandtschaften, u.a. auch daran, daß Tessenow 1907 bei der Gründung des DWB in Hellerau als
Gründungsmitglied mitgewirkt hatte und 1909 in der DWB-Zeitschrift seine Vision einer möglichen Entwicklung der modernen Wirtschaftsverhältnisse veröffentlicht hatte. Mit der Gründung eines Instituts, das sich der Auseinandersetzung mit Fragen des Bauens im weitesten Sinne unter den sich rapide verändernden technischen, ökonomischen und sozialen Rahmenbedingungen stellt, gedachte man in Hellerau, an die Intentionen der Gründer der ersten deutschen Gartenstadt, an die Wurzeln des DWB und Tessenows Wirken an diesem Ort anzuknüpfen.

In der Präambel der Satzung sind die Leitsätze des Heinrich Tessenow-Instituts aufgeführt, die gleichzeitig die Motive darstellen, die zu seiner Gründung am 15.10.1999 in Hellerau führten

Zweck und Ziele
Zweck und Ziele des HT-Instituts sind in seiner Satzung aufgeführt und erläutert.Im Verlauf der Instandsetzung aller zum Festspielhaus Hellerau gehörenden Säle und Seitengebäude werden Unterkunfts- und Arbeitsräume geschaffen, die für die Zwecke des Instituts genutzt werden können. In ihnen sollen junge begabte Absolventen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf den Gebieten des Wohnens und Arbeitens, orientiert an Beispielen aus der Praxis, in Arbeitsgruppen und Workshops durchführen.

Mit Vorträgen, Diskussionen und Symposien, Seminaren und Exkursionen sowie der Verbreitung in den Printmedien und elektronischen Medien sollen die Ergebnisse der Öffentlichkeit bekanntgemacht werden. Satzungsgemäß, sind neben den Fragen des humanen Wohnungsbaus als besondere Schwerpunkte der Landschafts- und Denkmalschutz und im Sinn der Tradition von Hellerau auch die Erforschung der Bedeutung und weiteren Entwicklung der Gartenstädte in Deutschland und Osteuropa zu behandeln.

Als ein Forum des Nachdenkens über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Stadt und Land, Leben und Arbeiten, Bauen, Wohnen, Mobilität, Bindung, Partizipation etc. könnte das Institut Praktikern, Architekten und Handwerkern, Wissenschaftlern und Kommunalpolitikern Raum für Auseinandersetzung und zeitlich begrenzte Arbeit geben. Je nach Fragestellung kann in Kooperation mit anderen Akademien, der TU Dresden oder sonstigen Einrichtungen projektbezogen unterschiedliche fachzpezifische Potentiale verknüpft werden.

Die Arbeit des Instituts kann beginnen, sobald es möglich sein wird, eine Geschäftsstelle in einem renovierten Pavillonbau auf dem Gelände des Festspielhauses einzurichten.