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Wideraufbauplan Lübeck

1947/1
Wiederaufbauplan für die Altstadt Lübeck 1947
St 10, nicht ausgeführt

Im März 1942 zerstörten englische Bomben ein Fünftel des historischen Stadtkerns von Lübeck. Bereits in den ersten Apriltagen begann die Diskussion über den Wiederaufbau. Dabei meldete sich besonders Fritz Höger zu Worte, der einen umfassenden Plan anregte, der den  Charakter der Stadt als einer „Stadt aus Backstein“ bewahren sollte. Konstanty Gutschow war für eine
umfassende Modernisierung der Stadt. 1947 gab die Overbeck-Gesellschaft das Gutachten über die schwierige Planungssituation an Tessenow in Auftrag. Der Bericht Tessenows lag am 8. November 1947 vor und wurde in zwei öffentlichen Tagungen diskutiert. Tessenows Wiederaufbaukonzept beschränkt
sich auf ein Minimum an Eingriffen, das die erhaltene Bausubstanz, die Straßenzüge und die Verkehrslinien unangetastet ließ. Auch die Baulücken, die die Bomben hinterlassen hatten, ließen sich vorteilhaft verwerten. Einzig ein Umgehungsring um die Altstadt und eine konsequente Verkehrsführung im Inneren hielt Tessenow für erforderlich.

Textausschnitte aus: Marco De Michelis,
Heinrich Tessenow 1876-1950,
Das architektonische Gesamtwerk,
DVA Stuttgart 1991

luebeck